Torgau - Diesbar 68km
19. 7. 2026
Endlich einmal keine Sonne. Zuerst führte der Weg durch Felder und kleine Ortschaften, bis ich bei Belgern wieder die Elbe erreichte. Die dortige Fähre fuhr nicht und das Gasthaus an der Fähre ist zu verkaufen. Deshalb war mein Plan, bei der nächsten Brücke nach Mühlberg hinüber zu fahren. Beim "Rittergut Droschkau" wollte ich auf einen Kaffee einkehren, da ich schon mehrere Tafeln gesehen hatte, die für ebendort Kaffee und Kuchen versprachen. Doch "sowas haben wir hier nicht", hieß es.
In Mühlberg suchte ich einen Hauptplatz, fand aber keinen wirklichen, aber 2 schöne Giebelhäuser, eine große Kirche, ein ehemaliges Kloster, das gerade restauriert wird und in einem der schönen Häuser ein Museum, das über die Schlacht bei Mühlberg 1547 informiert, aber auch über das Kriegsgefangenenlager im 2. Weltkrieg und über das Speziallager der Sowjets. Außerdem ist das Haus, fie ehemalige Probstei sehr schön und es gibt dort Kaffee. Also hielt ich mich dort eine Weile auf.
Dann ging es wieder näher zur Elbe, meistens am Deich entlang. Gegenüber von Riesa konnte ich mich vor einem Regengusd gerade noch unter einer Brücke unterstellen. Dann fuhr ich meistens ziemlich nah am Fluss (soviel wie heute hatte ich die Elbe noch nie gesehen) und wartete schon auf das Auftauchen der ersten Hügel. Es sollte nämlich hier ein Weinanbaugebiet sein. Nach ein paar Kilometern ging es tatsächlich links von mir ordentlich bergauf. Der Weg war landschaftlich sehr schön aber leider von miserabler Qualität: immer wieder Pflaster, einmal ein paar Stufen und meistens so schmal wie ein Einrichtungsradweg. So stellt man sich also hier einen Fernradweg vor.
Ich übernachtete mitten im Weinanbaugebiet in einem Gasthof und verkostete daher den hiesigen Wein.
Kommentar hinzufügen
Kommentare