Magdeburg - Dessau 91 km
15. 7. 2026
Beim Verlassen von Magdeburg hatte ich von der Brücke über die Elbe noch einen schönen Blick zurück auf den Dom. Jetzt war ich in einem schönen Park auf einer Insel, bis ich über einen Altarm der Elbe fuhr. Bald gab es wieder einmal eine Umleitung, weil der Deich gesperrt war. Nach 20 km war ich in Grünewalde, wo es eine Fachwerkkirche gibt und Bänke im Schatten zu einer kurzen Rast einluden. Von dort durch den Wald an die Elbe und wieder ein Stück am Deich in einem Bogen zum Pretziener Wwhr. Von da an sah ich die Elbe lange nicht mehr. Es ging durch Felder aber auch sehr viel durch Wald oft auf Betonspurwegen, die aber sehr gut zu fahren sind, besser als kaputte Teerstraßen. Und hin und wieder sind ganz kleine Hügeligen zu bemerken.
In Dornburg steht ein Schloss, das vor sich hin verfällt und es gab ein geöffnetes Gasthaus. Das musste ich nutzen, denn das gibt es sehr selten unterwegs. Auch in Walternienburg gibt es etwas zu bewundern, nämlich eine Wasserburg.
Ich musste wieder über die Elbe. Dass die Fähre bei Trochheim nicht fuhr wegen Niedrigwasser wusste ich schon. Die nächste bei Aken hätte ich nehmen können, ich wollte aber die letzte, bei Brambach, versuchen, weil dort der Weg näher bei der Elbe war. Doch die fuhr auch nicht, aber beim dortigen Gasthaus konnte ich noch etwas trinken.
So musste ich von Roßlau über die Brücke fahren. Weil der Ort den Doppelnamen Dessau-Rosslau hat, dachte ich nach der Brücke bin ich gleich in Dessau, doch mitnichten: da waren es noch 5 km, den Fluss Mulde musste ich auch noch überqueren. Weil ich von dieser Seite kam, kam ich nicht beim Bauhaus, für das Dessau berühmt ist, und den Meisterhäusern vorbei, das hat Markus für mich fotografiert. Dessau hat ein hübsches Zentrum mir vielen Lokalen, wo man am Abend noch essen bekommt.
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